Blick von der Burg Hopfen über den Hopfensee auf die Allgäuer Alpen

Hopfen am See

Die erste urkundliche Erwähnung von Hopfen am See, damals unter dem Namen de Hophen, geht auf das Jahr 1172 zurück. Jahrhundertelang bestand der Ort nur aus wenigen Häusern. Erst vor etwa 100 Jahren begann er sich langsam zu vergrößern. Die Eingemeindung nach Füssen erfolgte im Jahr 1978.

Heute ist Hopfen am See nicht nur ein Kneipp- und Luftkurort, sondern wird zu Recht im Volksmund „Riviera des Allgäus“ genannt. Nicht zuletzt deshalb, weil man auf der Uferpromenade mit ihren Hotels, Restaurants und Geschäften wie im Süden flanieren kann und dabei den herrlichen Blick auf den See, die Bergwelt und die Königsschlösser genießt.

Wer sich für die Geschichte von Hopfen am See interessiert, der sollte die Mauerreste der Burg Hopfen besichtigen. Sie gilt als die älteste Steinburg des Allgäus. Der Ausblick auf den See und auf die Berge von der Burgruine aus ist zudem so atemberaubend, dass auch Geschichtsmuffel auf ihre Kosten kommen.

Der Hopfensee

Der Hopfensee, ein Todeis-See, entstand in der Eiszeit durch Austiefung der Zungen der Lech-Gletscher. Seine Oberfläche beträgt rund 2 qkm.

An manchen Stellen erreicht er eine Tiefe von gut 10 m. Mit einer Temperatur von 20-25 Grad Celsius zählt er zu einem der wärmsten bayerischen Vorgebirgsseen.

Das Wasser ist leicht moorig und sehr angenehm zum Baden; die Uferbereiche sind seicht und fallen flach ab.

Der Hopfensee liegt in einem Landschaftsschutzgebiet – im Schilf nisten zahlreiche, z.T. seltene Wasservögel. Bei einer Bootsfahrt (Motorboote sind nicht erlaubt!) werden Sie Haubentauchern, Bleßhühnern, verschiedenen Wildentenarten, Fischreihern, Schwänen, und vielen anderen Tieren begegnen.

Bitte beachten Sie die Bojenkette im südöstlichen Teil des Sees. Sie wurde aus Gründen des Vogelschutzes angebracht. Der wertvolle Teichrosengürtel, Unterstand und Aufenthaltsort für zahlreiche Fisch- und Vogelarten, erreicht an manchen Stellen beachtliche 50 m und steht unter Naturschutz.